WIE DU PESTIZIDE AUF OBST UND GEMÜSE NEUTRALISIERST

VON VICTORIA

Entgiftung des Körpers

Wir alle wissen es – es gibt unzählige Pestizide und andere Umweltgifte in unseren Lebensmitteln. Herbizide, Insektizide und Fungizide werden tonnenweise auf die Felder gebracht und verseuchen den Boden und die Pflanzen. Diese Stoffe sollen bei Früchten und Gemüse störende Insekte, Unkraut und Pilze bekämpfen. Sie sind wirkungsvoll und giftig nicht nur für die Zielobjekte, sondern auch für unsere Gesundheit, für Tiere und für das gesamte Ökosystem. Spuren von Pestiziden sind überall zu finden: in der Erde, im Wasser und sogar im Fettgewebe der in der Arktis lebenden Eisbären. Nur die chemische Industrie kommt gut dabei weg.

Diese chemischen Gifte bringen uns vom einmaligen Verzehr zwar nicht um und wir merken sie nicht unmittelbar, aber bei ständigem Verzehr von belasteten Nahrungsmitteln werden sie im Körper angereichert, vergiften den Organismus und verursachen Krankheiten. So wird das gesunde Obst und Gemüse auf Dauer gesundheitsschädlich.

Pflanzenschutzmittelrückstände sind nur ein Teil der Belastung, denen der moderne Mensch täglich ausgesetzt ist. Manche Pestizide können Allergien auslösen, das Hormonsystem schädigen und die Fortpflanzungsfähigkeit und das Nervensystem beeinträchtigen. Sie werden in den Fettzellen abgelagert und können so Übergewicht verursachen. Vier Prozent der europaweit zugelassenen Pestizide stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.

 

 

Bio Lebensmittel

© Depositphotos.com/@ OlafSpeier

Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Grundsatz „Gemüse und Obst ist gesund“ außer Kraft gesetzt ist. Pflanzenbasierte, unverarbeitete, frische Nahrung ist nach wie vor ernährungsphysiologisch die richtige Ernährung für uns. Wir müssen uns nur den Umständen anpassen und lernen die Pestizide so weit es geht zu vermeiden.

Je reiner der Körper ist, desto deutlicher spürt man den Pestizidgehalt. Ich merke es nach mittlerweile 2 Jahren veganer Rohkost sofort bei stark belasteten Früchten; z.B. bei konventionellen Wassermelonen: sie hinterlassen einen bitteren Nachgeschmack und ich bekomme starke Magenschmerzen. Deswegen meide ich sie sowie die anderen Früchte, die am stärksten belastet sind.

Liste der am stärksten belasteten Obst- und Gemüsesorten
Greenpeace führt seit dem Jahr 2003 regelmäßig Tests zur Pestizidbelastung von Obst und Gemüse durch und hat bereits mehrere jährliche Pestizidratgeber herausgegeben. Hier kannst Du den von 2012 anschauen.
Laut den Untersuchungen von Greenpeace wurden in fast der Hälfte aller konventionellen Proben mehrere Pestizide (Pestizid-Cocktails) gefunden. Besonders türkische Produkte (Trauben, Birnen und Gemüsepaprika) sind in diesem Zusammenhang negativ aufgefallen. Außer der Türkei sind Chile und Thailand die Herkunftsländer mit einem sehr hohen Anteil an pestizidbelasteten Lebensmitteln. Im deutschen Supermarktvergleich hatte Lidl die saubersten Lebensmittel und allgemein schnitt Gemüse deutlich besser ab als Obst.

Es ist sehr ratsam darauf zu achten, was Du einkaufst und wann. Nicht alle Sorten und nicht zu allen Jahreszeiten sind sie gleich stark belastet. Bei geschickter Auswahl kannst Du die Chemierückstände selbst bei geringem Budget niedrig halten.

Top 15 der am meisten belasteten Obst- und Gemüsesorten:

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Kommentare   

0 # Lebensstern 2016-11-08 16:53
Sehr schöner Beitrag. Das lesen solcher Gesundheitstipps ist wichtig und macht Spaß. Danke
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