Trump präsentiert radikalen Plan gegen die Elite

„America First“: Donald Trump stellt 100-Tage-Plan seiner Präsidentschaft vor

Der designierte US-Präsident Donald Trump

Am Montag hat der designierte US-Präsident Donald Trump die Eckpfeiler für die erste Zeit seiner Präsidentschaft skizziert. Demnach plant Trump ein Maßnahmenpaket, das vor allem die US-Wirtschaft stärken soll. Die „mexikanische Mauer“ und „Obama-Care“ bleiben derweil unerwähnt.
Ob es um die Produktion von Stahl, den Bau von Autos oder die Heilung von Krankheiten geht - ich will, dass die nächste Generation von Produktion und Innovation genau hier in unserer großartigen Heimat Amerika entsteht und Wohlstand und Jobs für amerikanische Arbeiter schafft.

Diese Aussagen passen durchaus zu den Vorgaben während seines Wahlkampfs in denen der nunmehr 70-jährige Unternehmer stets mit dem Slogan „America First“ um Wähler geworben hatte.

Für die Freunde globalen Freihandels gibt es demnach keine guten Nachrichten, denn der zukünftige US-Präsident ließ wissen, dass er bereits am ersten Tag seiner Präsidentschaft, dass „Transpazifische Partnerschaftsabkommen (TPP)“ kippen werde. Bei dem bereits spruchreifen Abkommen, das zwölf Staaten des pazifischen Wirtschaftsraums umfasst, handelt es sich seiner Ansicht nach um „ein potentielles Desaster für unser Land [die USA]“.

Wie die USA wieder groß werden: Trump plant Ausstieg aus TPP-Abkommen

Anstelle dessen werde er veranlassen, „faire bilaterale Handelsvereinbarungen zu treffen, die Jobs und die Industrie zurück nach Hause bringen“ würden. Um welche Staaten es sich im Einzelnen handele, erklärte Trump jedoch nicht.

Stunden vor Donald Trumps Bekanntmachung warnte der japanische Premierminister, Shinzo Abe, dass das transpazifische Abkommen, das China explizit ausschließt, ohne die Partizipation der Vereinigten Staaten schlicht „bedeutungslos“ werde. Nach Angaben Abes, würde der Rückzug der USA eine Rückbesinnung auf das „Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP)“ nach sich ziehen. Doch Abe gibt zu bedenken:

Das RCEP beinhaltet nicht die USA, und überlasst China als Land mit dem höchsten Bruttosozialprodukt das Feld.

Das Transpazifische Partnerschaftsabkommen war 2015 beschlossen worden. Es handelt sich um das bisher größte Freihandelsabkommen der Welt und genoss unter Präsident Obama höchste Priorität.

Während seines Wahlkampfes hatte Trump unter anderem die Errichtung einer Mauer zwischen den USA und Mexiko sowie jüngst die „Deportation“ von Millionen illegaler Einwanderer verkündet. Jetzt unterrichtete er die Öffentlichkeit darüber, dass er das Arbeitsministerium anweisen werde, „jedem Missbrauch der Visa-Richtlinien nachzugehen, wenn sie die amerikanische Arbeiterschaft untergraben“.

Damit bezieht sich der Milliardär in erster Linie auf das US-Programm für Zuwanderer, die in der Technologiebranche tätig sind, das sogenannte „H-1B Visum“. Über das Visum kommen jährlich etwa 65.000 entsprechende Fachkräfte und 20.000 Doktoranden in die Vereinigten Staaten.

 

 

Eine Ursache für seinen Wahlerfolg, war auch das Versprechen an die Wähler, „den Sumpf in Washington D.C. trocken zu legen“. Nun ließ der designierte Präsident der Vereinigten Staaten wissen, dass er eine Verordnung plane, der zufolge Staatsbedienstete „eine 5-Jahres Sperre“ über sich ergehen lassen müssten, bevor sie vom Dienst am Volke zu Lobbyorganisationen wechseln dürften. „Eine lebenslange Sperre“ plant Trump wiederum für Staatsbedienstete, die im Auftrag fremder Regierungen handeln.

Des Weiteren plant Trump, von Obama ins Leben gerufene umweltpolitische Maßnahmen wieder rückgängig zu machen. Darunter fallen Beschränkungen bei der Nutzung fossiler Brennstoffe, was seiner Ansicht nach „Millionen hochbezahlter Jobs“ schaffen werde. Trump ließ wissen:

Ich werde Restriktionen, die Arbeit vernichten bei der Produktion amerikanischer Energie, zurücknehmen.

Dabei gehe es auch um das sogenannte „Fracking“ und „saubere Kohle“. Wenn künftig neue Regulierungen erlassen würden, müssten dafür zwei alte weichen, so Trump.

Seine Pläne konterkarieren somit US-Pläne, die einen Rückgang der Produktion von Treibhausgasen um 80 Prozent bis 2050 vorsahen. Dies wurde noch vergangene Woche von US-Außenminister Kerry auf der Umweltkonferenz in Marokko propagiert.

Was den Bereich der nationalen Sicherheit anbelangt, werde er die US-Geheimdienste dazu veranlassen, sich zunächst auf „Cyberattacken“ zu konzentrieren, aber auch gegen jedwede andere Art potentieller Angriffe vorzugehen. Weiter ins Detail ging Trump dabei jedoch nicht.

Donald Trump telefoniert mit NATO- und EU-Chefs

Neben der Tatsache, dass die „Mexiko-Mauer“ keinerlei Erwähnung fand, spielte auch die „Obama-Care“ getaufte Gesundheitsreform die von Präsident Obama unter enormen Widerständen seitens der Republikaner mit Abstrichen durchgesetzt wurde, keinerlei Rolle mehr beim Entwurf der ersten 100 Regierungstage. Trump hatte seinen Anhängern versprochen „Obama-Care“ umgehend wieder abzuschaffen.

Ebenfalls am Montag traf sich der zukünftige US-Präsident zu vertraulichen Gesprächen mit hochrangigen TV-Moderatoren und Senderchefs. Dabei soll Trump sich sehr kritisch gegenüber den Chefredakteuren von CNN und Co. geäußert haben, berichtet die New York Post. Für den heutigen Dienstag ist ein solches Treffen ebenfalls mit Vertretern von US-Printmedien geplant. Donald Trump übernimmt am 20. Januar die Präsidentschaft von Barack Obama.

Quelle: https://deutsch.rt.com/nordamerika/43466-america-first-donald-trump-100-tage/

 

 

 

Kommentare   

+7 # f.wächter 2016-11-25 22:12
Auch Trump ist nur ein Werkzeug bzw. eine Marionette der Hintergrundmächte! Denn auch die mächtigsten Männer der westlichsten Welt werden von den Hintergrundmächten gesteuert bzw. geführt. Wenn Wahlen grundlegent was ändern würden, wären sie verboten. Natürlich ist mir persönlich Trump als Prasidend lieber wie Frau Clinton, das ändert aber nichts an der Tatsache, das auch Trump die Politik für die Entstehung der Neuen Weltordnung betreiben wird.
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0 # S.W. 2016-11-27 21:27
Trump wird einige Strukturen zumindest verschieben können; diese Meldung aus Russland sptnkne.ws/cPAX mahnt, trotz Trump eigene europäische Wege zu entwerfen und zu bahnen, wie es beste klassisch-humanistische Tradition ist, heiliges Europa als weltenschöpferisches unternehmungslustiges Wesen.
Was Trump über Castro im vollen Wortlaut gesagt hat, wäre zu prüfen. Wollen wir die Gemeinschaftsindividualität der Kubaner würdigen, müssen wir bedenken, wie sehr sie vor Castro an der massiv einflutenden westlichen Dekadenz gelitten haben. Wollte Trump (angeblich) "DIE Freiheit" nach Kuba bringen und wäre diese "Freiheit" nur die Establishment-Freiheit der Blutsaugerbankster und ihrer Intrigenmedien, so wäre Trump kein Völkerfreund, sondern ein universalistischer Diktator wie Bush und Obama (und wie Churchill und Roosevelt), die alles autonom Eigenständige anderer Völker vereinnahmen oder gar brutal niedertrampeln.
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+3 # Emma D. 2016-12-05 21:23
Die Cubaner haben die USA erfolgreich und nachhaltig hinausgeworfen, die Vietnamesen haben die USA erfolgreich und nachhaltig hinausgeworfen. Was ist das Geheimnis dieser Siege über einen vielfach überlegenen Gegner? Genaues Erforschen der Erfolgsfaktoren sollte sich lohnen, gerade jetzt, wo der sterngestreifte Koloss unter seinen Schulden stöhnt und wankt. Ein Grund mag sein, dass in Cuba und Vietnam viele, ja fast alle Menschen gesamtgesellschaftlich aktiv sind und dabei fest zusammenhalten. In Europa jedoch findet man oft die Schwäche, sich von massenmedialer Feindpropaganda verführen und in links und rechts spalten zu lassen, wie es die Lügenmacher auch bei der Wahl des österreichischen Präsidenten ekelhaft versucht haben.
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+9 # Alois E. 2016-11-26 02:47
Der Teufel kann Merkel nicht holen, denn Merkel ist der Teufel. Der Teufel entsteht, wenn man das Eigene verteufelt („Wir widersagen dem Saten“, sog. Taufgebet der Christen) und Fremdes als Rettung verherrlicht. So verwirren sich Eigenes und Fremdes zu einem Knäuel, das nur schwer zu entwirren ist; das Fremde, vermeintlich Eigene, bekämpft dann das echt Eigene, vermeintlich feindlich Fremde, wie bei einer Autoimmunkrankheit.
Es ist also gut, wenn Trump mit dem Trennen von Eigenem und Fremdem beginnt. Einfaches Nachmachen bringt nicht viel. Was für uns Europäer und speziell für uns Deutsche ds Eigene und das Fremde ist, müssen wir selber erforschen.
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+3 # Ritter von Posching 2016-11-30 10:29
Trump wird genau das tuen, was von ihm verlangt wird! Ein US Präsident ist eine Marionette der Hochfinanz und der Lakai des mititärisch-industriellen Komplexes. Sollte einer aus der Reihe tanzen wird er erschossen. Das System wendet nur den Januskopf und zeigt den leichtgläubigen Massen eine andere Fratze, der Kopf ist aber der selbe.
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+2 # der Rebell 2016-12-02 06:32
Ist doch immer das selbe.Vor den Wahlen so,nach den Wahlen so.
Du kannst Wählen wen du willst es bleit immer eine Marionette.
Ist bei uns genau so.Geld regiert die Welt.Das Volk ist neben Sache. Die NWO ist wichtiger.Da kann man schon mal gewissenlos sein.
Da gibt es einen Spruch:"Jeder denkt nur an sich, nur ich nich ich denk an mich."
Das trifft prima auf die heutige Zeit zu.
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+3 # Josef57 2016-12-02 20:48
Der Trump wird letzter gewählter President der USA sein, weil nach ihm die Diktatur der NWO, regieren wird.
Das Selbe droht auch Deutschland, die Merkel wird die letzte Kanzlerin werden.
Die NWO Plan wird zügig forciert.
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+3 # Josef57 2016-12-03 08:55
Österreich schafft Bürgerliches Gesetz zum 31.12.2016 ab.
Ab 2017 herrscht auch in Österreich das Seerecht.

oesterreich-rundschau.at/.../...
Das kommt auch auf uns zu.
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+3 # Wolfgang S. 2016-12-04 23:39
Freuen wir uns, wie für Trump und die USA, über einen großartigen metapolitischen Sieg urdeutscher Kultur! Die Germanen pflegten eine Allmende-Wirtschaft; deren Nachfolger, das Genossenschaftswesen, ist nun von der UNO als WELTKULTURERBE anerkannt worden. Ein später Sieg deutschen Ahnenerbes und die schönste Ehre für Allmende-Kämpfer wie Klaus Störtebeker, Thomas Müntzer, Wildschütz Jennerwein und F.W. Raiffeisen! Beleg: maz-online.de/.../... Wenn andere Wirtschaftsweisen versagen, etwa Großbanken und Staatsbanken, zeigt sich die substanzielle Größe soliden genossenschaftlichen Bürgerwirkens. Eben darum wollen bisherige Eliten und Eurokraten genossenschaftliche Unternehmen schwächen. Danken wir Frigg und Wotan, dass deutsche gemeinschaftliche Wirtschaftsart nun für alle Menschen felsenfest bereit steht!
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