Trumps Plan für „erste 100 Tage“

Donald Trump wird neuer US-Präsident. Das bedeutet Veränderung. Sein Plan für die ersten hundert Tage im Weißen Haus sieht vor: Sofortige Abschiebung von 2 Millionen Kriminellen, Handelsabkommen kündigen, und Zahlungen zur Bekämpfung des Klimawandel einstellen und vieles mehr.

Donald Trump hatte seinen Plan für die ersten hundert Tage im Weißen Haus Ende Oktober vorgelegt – 17 Tage vor der US-Wahl. Der sehr umfassende Plan geht vom Kampf gegen Lobbyismus, über Entschlackung von Bürokratie, bis zur Ausweisung krimineller illegaler Einwanderer.

Nachdem sich Trumps Sieg abzeichnete, drehten zahlreiche Börsen ins Minus. Der Goldpreis ging nach oben. Der Ölpreis fiel um über drei Prozent und die mexikanische Währung Peso stürzte dramatisch ab. Viele Anleger hatten auf einen Sieg der Demokratin Hillary Clinton gehofft, der Kontinuität bedeutet hätte.

Was Trump ankündigte

An seinem ersten Tag werde er Amtszeit-Begrenzungen für Kongressmitglieder vorschlagen, bei einigen Bundesbehörden einen Einstellungsstopp verhängen und dafür sorgen, dass Ex-Regierungsmitglieder nach ihrem Amtsausscheiden nicht einfach zur Lobby-Arbeit übergehen können. Außerdem soll der Bürokratie Einhalt geboten werden, indem für jede neue Regulierung auf Bundesebene zwei bestehende gestrichen werden. Die berichtete das „Wallstreet Journal“.

Trump sagte, dass er sofort damit beginnen würde, seine Handelsagenda umzusetzen: Die nordamerikanische Handelsvereinbarung „Nafta“ solle neu verhandelt werden, den Transpazifischen Handelspakt (TPP) will er fallenlassen.

Außerdem werde er das Finanzministerium auffordern, China als Währungsmanipulator zu brandmarken. Einwanderung aus Staaten, die er für „terroranfällig“ hält, soll gestoppt werden. Kriminelle illegale Einwanderer sollen im großen Stil deportiert werden. Wer bei der Rückkehr in die USA erwischt wird, soll mindestens 2 Jahre ins Gefängnis. Die „BBC“ berichtete weiter: Staaten, die sich weigern, ihre abgeschobenen Bürger wieder aufzunehmen, sollen bestraft werden. Die USA soll ihnen die Visa-freie Einreise verweigern.

Alle Zahlungen, an UN-Programme zur Bekämpfung des Klimawandels sollen gestoppt werden, die Gelder sollen stattdessen in die Sanierung der US-Infrastruktur fließen. (Anm. der Red.: Trump glaubt nicht an einen von Menschen verursachten Klimawandel und hält ihn für die Erfindung einer Lobby. Hillary Clinton nutzte Klimawandel und erneuerbare Energien als großes Wahlkampfthema.)

Außerdem stehen auf Trumps Agenda für die ersten 100 Tage die Aufhebung des Obamacare- Gesundheitsrechts und Steuersenkungen.

Das amerikanische Volk hat einen Schlussstrich gezogen

Nachdem sich der Wahlsieg Trumps abzeichnete, sind Clintons Unterstützer schockiert. „CNN berichtet aus der Wahlkampfzentrale von Clinton, dass die Demokraten in Schock sind, viele weinen, viele flüchten aus der Wahlkampfzentrale. Sie waren sicher, Hillary Clinton würde sehr schnell gewinnen. Viele sind wirklich sprachlos“, berichtet der Finanz-Blog Bachheimer.com, der auch schreibt, viele Demokraten könnten nicht glauben, dass dieses Ergebnis real ist.

FOX-Kommentator Sean Hannity von den Republikanern kommentiert wie folgt: „Das ist nicht kompliziert. Das amerikanische Volk hat gesprochen und gesagt ‚es reicht‘. Sie sind die Korruption leid, die Lügen der Politiker, die schlechte Wirtschaft. Amerika ist keineswegs in Frieden oder Wohlstand. Millionen Amerikaner leben in Armut. Obama hat die Staatsverschuldung auf 20 Billionen verdoppelt. Das amerikanische Volk hat einen Schlussstrich gezogen und gesagt, wir sind nicht auf dem richtigen Weg.“

 

http://www.epochtimes.de/politik/welt/trumps-plan-fuer-erste-100-tage-steuern-senken-kriminelle-abschieben-obamacare-abschaffen-a1970319.html?meistgelesen=1

Kommentare   

+6 # WilFRIED 2016-11-09 14:38
Es kling alles prima ! Doch wäre Donald Trump nicht vorselktiert, hätte er nicht antreten können. Wir sehen und hören doch nur die Darsteller. Mr. Trump steht, so meine ich, wirklich zu dem, was er sagt. Soweit SCHEINEN Marionette und Strippenzieher eine Einheit zu bilden.
Ist ein anders gesonnener Teil der "Superlogen" nun dominierend?

"An ihren Früchten...." und "Wem nutzt es?".

Das "unsere" Politdarsteller offensichtlich wirklich geschockt sind, scheint auf einen extremen Wandel zu deuten. (Und ist für sich schon ein Grund zur Freude!)
Sind Erika, "das Pack" und co. nicht engeweiht worden?
DAS wäre ein wirkliche Klatsche! Wohlverdient !
Mal sehen, wie sich die Opportunisten, Wasserträger, Bücklinge etc. nun anbiedern.
Donald Trump wird sich einen guten Ein,- und Überblick verschaffen, wer was wo gesagt/geschrieben hat:-)

Und nicht nur Donald Trump !!!
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0 # Wolfgang S. 2016-11-10 12:39
Immerhin: Trump ist mütterlicherseits schottischer und väterlicherseits rhein-pfälzischer Abstammung. Wenn Sparsamkeit und Schaffe-schaffe-Häusle-baue nun zusammen die US-Politik bestimmen, so ist das eine Absage an den bisherigen Missbrauch der Keynes-Lehre zu ständigem und überspanntem Schuldenmachen. (Keynes sah Rückzahlung in Hausse-Phasen vor.)
Damit freilich Trumps Versprechen, alle Bürger wieder am gemeinschaftlichen politischen Geschehen zu beteiligen, wahr werden soll, so ist es auch an den Bürgern, auf jeweils ihre eigene Weise an der Gemeinschaft mitzuwirken, insbesondere wirtschaftlich: Einer von vielen nötigen neuen bürgerlichen Wegen (neben Fleiß) ist die Kapitalbeteiligung, die sich auch die Deutschen zu Herzen nehmen sollten, wollen sie nicht weiter entmachtet werden: booklooker.de/.../... (Bei Kopp leider nicht zu finden, Bereitstellung empfohlen).
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+4 # der Rebell 2016-11-09 19:08
Vergessn wir nixht es soll America nützen.
Wir wreden weiter zahlen wie immer.
Ich würde mir einen Friedensvertrag wünschen dann haben wir alle etwas da von.
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0 # Wolfgang S. 2016-11-10 12:50
Paragraphen sind wie ein Skelett: eine notwendige Stütze, aber keine hinreichende Bedingung für gutes Leben. Im Organismus braucht es Fleisch, Blut und Bewegung, insbesondere chemische Oxidation und Reduktion. In der Gemeinschaft braucht es das Wirtschaften, an dem sich Menschen, die eine volle Demokratie wollen, nicht nur mit Schöpferkraft, Tüchtigkeit und Arbeit, sondern, um die Herrschaft über ihr Tun und das Genießen der Früchte des Wirkens zu erhalten oder zurückzuerlangen, auch kapitalmäßig beteiligen müssen.

Eine ausreichende bürgerliche Abwehr (wirtschaftlich, volksseelisch, wissenschaftlich, massenmedial, militärisch) ist ebenso notwendig. Allein das Recht (Friedensvertrag und Souveränität) hat dem Iran 1953, Chile 1973, Libyen und Syrien 2011 oder Brasilien dieser Tage nicht geholfen.
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+2 # Kurt 2016-11-10 19:08
JA "Rebell" ein FRIEDENSVERTRAG wäre an der Zeit!
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+3 # Bernhard Sch. 2016-11-10 18:04
Alle seitherigen US-Präsidenten folgen dem Wahlspruch "America first!" Auch Donald Trump. Sein Programm, zB. mehr US-Arbeitsplätze zu schaffen, bedeutet Arbeitsplatzabbau in den Exportländern. Wen in den USA juckt es? America first!
Ob es jedoch zur Trump`schen Politik und ihren absehbaren Folgen kommt, bleibt abzuwarten. Noch ist er nicht amtseingeführt. Und einflussreiche Kreise sind absolut nicht zimperlich, wenn es darum geht, einen Präsidenten ein für allemal flach zu legen. Siehe Lincoln, Kennedy. Ein erfolgreiches Attentat auf Trump durch die CIA oder andere US-Spezialisten würde inm Interesse der Strippenzieher in den USA eine gute false-flag-action sein, weil sie als Kriegsgrund gegen Russland und / oder China benutzt werden kann. Siehe Muster 9/11.
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